Alarmdienst

Immer wieder einmal kann es zu kürzeren oder längeren Stromausfällen kommen. Häufig ist dies dann auch mit einem Totalausfall der öffentlichen Kommunikationsverbindungen (Festnetz, Mobiltelefonnetze) verbunden. Damit ist auch die Verbindung zur Leitstelle des Kreises unterbrochen - das prekäre daran: auch Notrufe sind dann nicht mehr möglich, denn die heutige Kommunikatonstechnik benötigt fast immer eine funktionierende Stromversorgung! Eine Kommunikation über die BOS-Funknetze (analog und digital) bleibt jedoch möglich, denn sie arbeitet unabhängig von öffentlichen Netzen und ist in der Regel auch für einen gewissen Zeitraum notstromversorgt.

Für die Gemeinschaften und Einheiten des DRK ergibt sich damit die Frage: was ist zu tun?

Es hat sich bewährt, in einer solchen Situation folgende Regel zu befolgen:
Bei einem Stromausfall, der länger als 30 Minuten andauert, wird durch die örtlichen Leitungs- oder Führungskräfte unaufgefordert ein mit BOS-Funk ausgestattetes Einsatzfahrzeug besetzt, über Funk Kontakt zur Leitstelle gesucht und die Lage abgeklärt.

Die Leitstellen bauen bei länger andauernden Ausfällen von Strom- und/oder Telefonnetz ein alternatives Kommunikationsnetz zu Feuerwehrgerätehäusern, Rathäusern, Polizeistationen, Unterkünften von Hilfsorganisationen und anderen bekannten Einrichtungen auf. Hierzu können auch z.B. Kindertageseinrichtungen etc. des DRK gehören. Dieses "Stützpunktsystem" dient dann der Bevölkerung als Anlaufstellen für die Information über die Lage, aber besonders auch für die Abgabe von Notrufen.
Daher sollte im jeweiligen Rotkreuzverband - die wesentliche Aufgabe kommt hier insbesondere den Ortsvereinen mit ihren Rotkreuzgemeinschaften und Einrichtungen zu - im Sinne einer "Standardeinsatzregel" eine auf die örtlichen Verhältnisse angepasste Planung erfolgen, die z.B. die Zugänglichkeit und personelle Besetzung dieser Anlaufpunkte sicherstellt. In vielen Fällen reicht hierzu bereits die Verlegung eines mit Funk ausgestatteten Einsatzfahrzeugs an den jeweiligen Stützpunkt aus.
Für die Bevölkerung muss jedenfalls klar sein: "auch bei Strom- und Kommunikationsausfall erhalte ich an allen Häusern, an denen ein Rotes Kreuz dran ist, Hilfe und Unterstützung!"

Noch ein Nachsatz: der oben erwähnte Zeitraum von 30 Minuten ist eine Faustregel! Je nach örtlichen Verhältnissen kann mit der Leitstelle auch ein kürzerer Zeitraum vereinbart werden - länger als 30 Minuten nach Eintreten eines Stromausfalls sollte jedoch mit der ersten Kontaktsuche zur Leitstelle nicht gewartet werden.

(cbr)

Das Land NRW hat sein Verkehrsinformationsportal bereits vor einiger Zeit aktualisiert und um Angaben der verschiedenen Verkehrsträger erweitert. Insbesondere die Auftobahninformationen können einsatzbezogen für das DRK von Nutzen sein, bieten sie doch einen raschen Überblick über Verkehrsbelastungen, Verkehrsstörungen und Sperrungen im nordrhein-westfälischen Autobahnnetz. Bei überörtlichen Einsätzen, aber auch für tägliche Fahrten auf den Autobahnstrecken können diese Angaben dabei helfen, Staustrecken oder Baustellen zu umgehen und damit auch zu einer Entlastung der Verkehrslage beizutragen.

Sie finden das Verkehrsinformationsportal des Landes unter http://www.verkehr.nrw.de

Sie hat schon eine gewisse Tradition - die Alarmrufnummer 0700-drkalarm (0700-37525276), über die bislang und noch für einige Wochen die Einsatzzentrale Landesverband im Alarmdienst "rund um die Uhr" erreicht werden konnte. Allerdings ist durch das Fortschreiten der Technik eine sog. "Vanity-Nummer" nicht mehr zeitgemäß, nicht zuletzt deswegen, weil sie den Anrufer mit Gebühren belastet, selbst dann, wenn dieser eigentlich über eine Flatrate verfügt.

Wir haben uns daher entschieden, den Alarmdienst des Landesverbandes auf eine für den Anrufer gebührenfreie Nummer der Vorwahlgasse 0800 umzustellen, wie wir den Kreisverbänden zwischenzeitlich auch bereits per Rundschreiben mitgeteilt haben.

Sie erreichen den Alarmdienst des Landesverbandes ab sofort rund um die Uhr über die neue Rufnummer

0800 - 1 92 19 19

Ebenfalls anders als bisher wird diese Rufnummer nicht über eine Anrufweiterschaltung auf ein Mitglied der Alarmspitze Landesverband weitergeleitet, sondern durch die Einsatzzentrale des Kreisverbandes Gladbeck (dem wir an dieser Stelle bereits für seine Unterstützung herzlich danken) unmittelbar abgefragt und die Meldung dann an die Alarmspitze weitergegeben. Wir versprechen uns damit eine raschere Beantwortung von Anrufen und somit eine höhere Servicequalität für Anrufer und Meldende.

Gleichzeitig ist die Alarmspitze Landesverband ab sofort ebenfalls durch die Unterstützung des KV Gladbeck rund um die Uhr via BOS-Digitalfunk über die landesweite Anrufgruppe "NRW_DRK" mit dem Rufnamen "Rotkreuz Westfalen Alarmdienst" erreichbar. Mit der inzwischen in der Fläche weitgehend abgeschlossenen Umstellung auf Digitalfunk wird auch dies zu einer Erleichterung des Kommunikationswesens führen, da für Meldungen an die Einsatzzentrale Landesverband nicht mehr auf (Mobil-)Telefonverbindungen zurückgegriffen werden muss.

Da es üblicherweise etliche Zeit dauert, bis sich neue Kommunikationswege "herumgesprochen" haben, bleibt die bisherige Alarmrufnummer 0700-37525276 für eine Übergangszeit - voraussichtlich bis Mitte des Jahres 2016 - noch in Betrieb. Über die Abschaltung werden wir gesondert informieren. (cbr)

An die
Rotkreuzbeauftragten und stv. Rotkreuzbeauftragten
der Kreise und Städte
im Bereich des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kameradinnen und Kameraden,

die AG Strategie 2020 des Landesverbandes (Vertreter aus Präsidium, Landesrat, VG Land und den Gemeinschaften) hat zwischenzeitlich für die verschiedenen Aufgabenfelder der bundesweiten Strategie 2020 Handlungsfelder und Handlungsschwerpunkte definiert, die in den kommenden Monaten und Jahren angegangen werden sollen. 

Weiterlesen: Bevölkerungsschutz: Grüße zum Jahreswechsel und strategische Aufgabenstellung 2016


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